Quelle: H. Eiser
  • Erstmals erwähnt 1370 als Kutemuyl
  • Es handelte sich um eine wiedische Bannmühle, die jedoch im 30jährigen Krieg verfiel
  • 06.02.1683 ersuchte Johann Peter von Stade aus Freilingen seinen Grafen von Wied um Erlaubnis, die verfallende Kautenmühle als wiedische Bannmühle wieder aufbauen zu dürfen
  • 1749 verkauften die Erben 1/4 Anteil der Mühle an die Herrschaft (Wied-Neuwied), für 300 Reichsthaler
  • 1757 kauft Wied-Neuwied den Rest, also 3/4, für 950 Reichsthaler und verpachtet die Mühle an Johann Adam Hummerich
  • 1781/1782 befindet sie sich in einem schlechten Bauzustand und wird 1783 neu erbaut
  • 1792 kauft sie Johann Lorenz Häberlein von Niederhonnefeld
  • 15.08.1849 kommt die Mühle durch Erbschaft und Erbteilung an Jacob Leyendecker und im Jahre 1862 kommt sie an Johannes Gecks, wahrscheinlich aus Hartenfels
  • Am 30.03.1867 kauft Johannes Wilhelm Eiser von Wölferlingen, Witwer mit fünf Kindern, die Mühle mit Wohnhaus, Stall/Scheune, Backhaus, Hofraum/Garten, Acker ober der Mühle und Acker Müllersflürchen




  • Die Kautenmühle und ihr Land sind 156 Jahre von der Familie Eiser gehegt und gepflegt worden
  • Am 23. Mai 2023 wurde diese Aufgabe von einer Käufergemeinschaft zweier Familien übernommen
  • Seit dem 4. Juni 2024 ist die Familie Wülker Hüter der Kautenmühle



Quelle: H. Eiser